Lindenseelauf in Rüsselsheim

Das Projekt „Heiko will Triathlon“ nimmt nach fast 25 Jahren Abstinenz langsam Formen an. Nach schweren Verletzungen in der Vergangenheit war das Thema Triathlon eigentlich schon abgehakt. Erst massive Probleme mit den Achillessehnen, dann ein hartnäckiger Fersensporn sowie vor drei Jahren der schwere Radunfall (Schlüsselbeinbruch, Sehnen- und Bänderrisse, Schulter, Ellenbogenbruch) hatten das Vorhaben Triathlon in sehr weite Ferne rücken lassen.

Daraus resultierte, dass ich nur noch Radrennen fahren konnte. Doch nach mehreren Jahren intensiver Reha (Danke! Rehavital Ingelheim) starte ich nun wieder einen Versuch.

Um meine Laufperformance zu testen, habe ich mir einige „5 km Schnupperläufe“ zur Brust genommen. Von wegen Schnuppern, da wird von Anfang bis Ende „Vollgas ohne Zucken“ gelaufen.

Nach einigen Probeläufen, die alle zwischen 20:30 und 21:10 Minuten lagen, wollte ich endlich die 20er Marke knacken. Also auf zum Lindenseelauf nach Rüsselsheim.
Schön warm gelaufen, Startaufstellung und Knall. Die ersten zwei Kilometer in 3:30 bzw. 3:45 min gelaufen. Und dann war er wieder da: der verfluchte dritte Kilometer. Wie in den letzten Läufen stotterte der Motor und ich musste einige Konkurrenten ziehen lassen. Also, Zündkabel wieder darauf und weiter geht’s. Doch der matschige Boden und meine „Nicht-Trailschuhe“ bescherten mir den ein oder anderen Rutscher.

Kurz vor dem Ziel bei Kilometer 4,5 waren wir noch zu dritt. Jetzt ging das Gemetzel erst richtig los. Eine Tempoverschärfung nach der anderen mit dem Ergebnis, dass in meinen Beinen mehr Säure war, als in einer Autobatterie.

Lange Rede, kurzer Sinn: es hat wieder nicht gelangt. Zum Schluss standen 20:12 min/ Gesamtplatz 9 auf der Uhr.

Probieren wir es halt nochmal…….!

Weiterhin lief Alexander Hildebrand die 10km in 43:50 und wurde Siebter in seiner Altersklasse.

Heiko Wein / Multisport Team Wein-ALV Mainz