ALV GOES HEINERMAN


Am 30.06.2019 machten sich erneut 15 ALV-Athleten auf, um die nächste Runde des ALV-Cups beim Heinerman in Darmstadt (Olympische Distanz) zu bestreiten und weitere Wertungspunkte und Spitzenplätze einzuheimsen.

Während einige Spitzensportler leicht angeschlagen und mit dem ein oder anderen Wehwehchen Zweifel an der Vollendung der für einige Athleten längsten Distanz ihrer Saison anmeldeten, freuten sich andere auf spannende Duelle und glorreiche Höchstleistungen. Verwundert, dass weder Neo beim Schwimmen erlaubt war, noch dass der Rad- und Laufkurs „tellerflach“ ist, machten sich alle allseits von der Konkurrenz gefürchteten ALV-Spitzenschwimmer mit dem alle Jahre wieder verwirrenden Zickzackkurs im Woogsee vertraut. Während einige wenige das Privileg (bzw. das Leid) hatten, sich unter die Top-50-Starter zu mischen, konnte der Rest der Athleten den Rolling-Start genießen. Nach dem Kampf durch den mit ausreichend Grünzeug bestückten 1500m- Kurs durch den Naturbadesee, ging es auf den 46km langen Zweirunden- Radkurs. Die insgesamt vier „Asphaltblasen“, welche die Athleten insgesamt 350 Höhenmeter klettern ließen, sorgte in Kombination mit der mittlerweile aufkommenden Hitze für hohe Pulswerte, fast unaushaltbare Laktat-Beine und bei dem ein oder anderen für fluchende verbale Ausstöße. Um so verwunderlicher, dass bei diesem Anstrengungsfaktor bei einer ALV- Athletin noch Zeit blieb, um spannende und lustige Lach- und Tiergeschichten an der Strecke zu beobachten. War dies der Hitze geschuldet? Da war es ein Glück, dass man sich auf der Wendestrecke immer mal wieder begegnete und aufmunternde Worte (am Ende waren es wohl eher Gesten) von Leidensgenossen erhaschte.

Während Erich mit dem schnellsten Radsplitt der Männer sich bereits mit Ralf auf der Radstrecke ein persönliches Battle lieferte und die „T2“ als Erster der ALVler erreichte, trudelten alle anderen nachfolgend ebenfalls in die Wechselzone ein.

Die letzte Disziplin mit undankbaren 10,4 km über wellige Feld- und Waldwege forderten auch den stärksten Läufern nochmal alles ab und hatte es in sich. In der Zeit, wo der größte Teil der ALV-Sportler mit der Dehydration und den „Feldhügeln“ auf der Laufstrecke kämpfte, lief Erich als Erster der ALV-Truppe ins Ziel und konnte mit knappem Vorsprung vor Ralf als „unbesiegbarer Triathlon – Opi“ erneut glänzen. Anzumerken ist hierbei die phänomenale Aufholjagd von Vitus „per Pedes“, was ihm den 3. ALV-Platz der Männer bescherte.

Bei den ALV- Frauen kam Uli vor Franziska und Caro ins Ziel. Ausgedörrt und mit dem ein oder anderen Sonnenbrand auf den Schultern schafften es schließlich alle ALV-Athleten erleichternd ins Ziel und konnten dort den Schatten und die satte Verpflegung genießen.

Insgesamt sprangen mehrere AK- und sogar drei Top-Ten-Gesamtplatzierungen für die ALVler bei der souverän organisierten Veranstaltung heraus.

Mit diesen top Ergebnissen kann sich der ALV Mainz sehen lassen und wir freuen uns schon, wenn es im August heißt: „Next Stop: Mainzer City- Triathlon“, wo wir dem Veranstalter als lokale ALV- Helden mal richtig zeigen, wo der Hammer hängt!!!

 

Frauen:

  • Uli Klemm: Gesamtplatz: 4, AK35: 1, Zeit: 02:34:46h
  • Franziska Sprengart: Gesamtplatz: 6, AK25: 2, Zeit: 02:48:40h
  • Caro Marx: Gesamtplatz: 12, AK30: 3, Zeit: 02:57:43h
  • Judith Seitz: Gesamtplatz: 18, AK40: 2, Zeit: 03:05:28h
  • Sigrun Ellenberger: Gesamtplatz: 52, AK55: 5, Zeit: 03:41:49h

Männer:

  • Erich Keuchen, Gesamtplatz: 10, AK50: 3, Zeit: 02:27:38h
  • Ralf Beier, Gesamtplatz: 12, AK25: 4, Zeit: 02:28:00h
  • Vitus Bräunig, Gesamtplatz: 20, AK25: 5, Zeit: 02:34:36h
  • Jochen Dieterichs, Gesamtplatz: 26, AK45: 3, Zeit: 02:37:45h
  • Alex Hildebrand, Gesamtplatz: 31, AK35: 6, Zeit: 02:38:44h
  • Tim Even Reichel, Gesamtplatz: 32  , AK30: 9, Zeit: 02:38:48h
  • Dirk Schön: Gesamtplatz: 87, AK45: 10, Zeit: 02:52:52h
  • Patrick Nowak: Gesamtplatz: 92, AK35: 17, Zeit: 02:53:16h
  • Detlef Hebestreit: Gesamtplatz: 182, AK60: 7, Zeit: 03:16:59h
  • Ralf Radmacher: Gesamtplatz: 194, AK55: 15, Zeit: 03:24:41h

 

Sportliche Grüße, Uli Klemm