Podium x 4 = ALV Mainz beim Mühlchen-Triathlon


Am 12.08. stand in Darmstadt-Arheiligen für sieben ALV’ler/innen der Mühlchen-Triathlon auf dem Programm, der zugleich die vierte Station des Pfungstädter-Triathlon-Cups war.

Gewohnt früh ging es bei einem angesichts der zurückliegenden Hitzewelle ungewohnt kühlen Morgen Richtung Darmstadt. Mit der aufgehenden Sonne stiegen Temperatur und Laune und spätestens zum Startschuss um 09:40 Uhr herrschte bestes Triathlonwetter.

Die Schwimmstrecke führte im Zickzack über 400 Meter durch den Naturbadesee des Arheiliger Mühlchens. Wo sich Enten, Wasserläufer und anderes Getier sichtlich wohlfühlen, versucht der Triathlet dieses Idyll möglichst schnell hinter sich zu lassen. Zumindest unter Wasser gab es auch nicht viel zu sehen.

Wie zu erwarten war, verließ Zoe den Teich als erste ALV’lerin, gefolgt von Dominik und Uli. Wenig später erreichten auch Doro, Heiko, Simon und Alex die Wechselzone.

Nun ging es auf dem Rad über 18 Kilometer durch Felder, Wiesen und ein angrenzendes Waldstück. Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes waren meist Mountainbikes und Cyclocrosser das Mittel der Wahl. Einige wenige Mitstreiter griffen unter dem Motto „Alles für den Radsplit“ doch wieder auf klassische Rennradbereifung zurück. 

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ITU Triathlon Hamburg: Zwei ALV-Athleten beim größten Triathlon der Welt


Mehr als 10.000 Athleten, die Crème-de-la-Crème der Profis, Gänsehaut-Feeling und zwei ALV-Athleten erfolgreich dabei

 

„Jetzt weiß ich, warum Du immer davon geschwärmt hast! Es ist wirklich sagen-haft! Es war ein wahnsinnig schönes Triathlon-Wochenende! “ (Matteo)

Hamburg, 15. Juli 2018. Der blaue Teppich, über den am Vorabend noch der Spanier Mola, der Franzose Luis und der Brite Brownlee ins Ziel gesprintet sind, das „Stadion“, die Tribünen am Rathausplatz, wo Zehntausende den Sieger des ITU-World-Championship-Series-Rennen gefeiert haben – das ist das Ziel für Matteo und Carsten an jenem Sonntag morgen.

Wie die Profis, die Top-Triathlon-Elite am Samstag, geht es auch für die zwei ALV-Athleten bei der Olympischen Distanz am Sonntag  erst vom berühmten Jungfernstieg in die Alster: 1.500 Meter quer durch die Binnen-Alster, unter zwei Brücken hinaus in die Außenalster, um zwei Bojen und unter den Brücken durch die Binnenalster wieder zurück Richtung Rathaus.

Der Turm des imposanten Hansestadt-Wahrzeichens: die perfekte „Landmarke“ zur Orientierung im Wasser! Dann 40km (in drei Runden ) vorbei an den Landungsbrücken und an der Norderelbe entlang… und schließlich 10km um Binnen- und Außenalster, bevor es die magische Poststraße Richtung Rathausmarkt geht – mit dem Mega-Finish! 

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Wer mag Berge ?


Hier gibt es sie, beim Sixtus Alpentriathlon in Schliersee, olympische Distanz.

 

22. Juli 2018, frische Temperaturen und Regenwetter ohne Aussicht auf wesentliche Besserung. Die Schwimmstrecke ist im Schliersee. Gestartet wird ab 11:00 in 3 Wellen und jede wird mit einem lauten Böller losgeschickt. Auf den ersten Metern geht es eher rau zu. Nach der halben Schwimmstrecke riskiere ich einen Blick auf die Uhr, 20 Minuten. Für mich ist damit erstmal alles im Plan.

Die Radstrecke hat es in sich. Die ersten km sind relativ eben, dann kommt ein erster knackiger Anstieg Richtung Wörnsmühl. Oben angekommen geht es schnell wieder abwärts mit einigen engen Kurven, bei dem Regenwetter mit viel Vorsicht zu genießen. Wir sind in den Bergen, also geht es ohne Pause gleich wieder nach oben mit Rampen bis 14%. Genauso steil führt die Strecke auf der anderen Seite bergab auf eine nur leicht wellige 10km Strecke bis zur Auffahrt zum Spitzingsattel (1127m): 4km mit durchschnittlich 9% und separater Bergwertung. Kurz nach dem Spitzingsattel und mit inzwischen 853 Höhenmetern in den Beinen geht es zum 2. Wechsel am Spitzingsee. Die Wechselzone ist genauso aufgebaut wie die unten am Schliersee, also gibt es keine Orientierungsprobleme. Der Veranstalter hat die Beutel mit den Laufschuhen an den Fahrradständern abgelegt, alles super organisiert. Leider sind die Beutel nicht wasserdicht. Meine Füße sind nass vom Radfahren, die Socken wollen nicht glatt drüber rutschen und in die feuchten Laufschuhe komme ich kaum rein. Das kostet Zeit! 

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„Wie lange hält Triathlon-Opa Jugend in Schach?“


Ein halbes Dutzend Podestplätze für Mainzer Triathleten beim

Heinerman-Triathlon

Die Triathleten des Ausdauerleistungsverein Mainz (ALV) erreichten beim Heinerman-Triathlon in Darmstadt fünf Podestplätze in den Altersklassen und einen in der Staffelwertung. Beim dritten Rennen des Pfungstädter Triathlon-Cups war Catherine Wachter als elfte Frau in der Gesamtwertung schnellste Mainzerin (2:55:02 Stunden – TW20 Platz 2). Die Männerregie führte erneut Erich Keuchen in einer Zeit von 2:24:31 Stunden (15. Gesamt und TM50 Platz 3) an. Dicht dahinter auf den Plätzen 16 und 17 liefen Benjamin Michel (2:25:18 Stunden) und Ralf Beier (2:26:20 Stunden) ins Ziel.

„Eine Minute und 50 Sekunden sind auf der Olympischen Distanz nicht mehr viel. Mal sehen wie lange der ‚Triathlon-Opa‘ die Jugend noch in Schach halten kann“, ordnet Keuchen seinen Triumpf gegenüber seinen Vereinskollegen ein.

In der Gesamtwertung setzt sich Keuchen damit auch an die Spitze des Pfungstädter Triathlon-Cups. In ihren Altersklassen belegen außerdem Ralf Beier, Florian Weber (beide TM25), Dominik Sonndag, Matteo Rizzi (beide TM35) und Zoe Holland-Cunz (WJUN) die vorderen Plätze in der Cup-Wertung.

„Nach der erfolgreichen, erstmaligen Teilnahme am Pfungstädter-Triathlon-Cup im letzten Jahr, sind wir auf einem guten Weg, die Erfolge, sprich Siege in einigen Altersklassen zu wiederholen“, blickt ALV-Präsident Sonndag optimistisch auf die noch ausstehenden Rennen.

In der Staffelwertung konnten die Triathleten vom ALV in der Besetzung Sigrun Ellenberger, Ulrike Klemm und Felix Ellenberger in einer Zeit von 2:39:23 Stunden Platz drei erkämpfen.

Der Triathlon „Heinerman“ (Olympische Distanz) wurde zum 35. Mal ausgetragen. Dabei wird im Darmstädter Woog eine 1,5 Kilometer lange Runde geschwommen, die Radstrecke (46 Kilometer) führt über zwei Runden aus Darmstadt heraus in Richtung Dieburg und zurück zum Woog, bevor eine 10 Kilometer-Laufrunde über Feld- und Waldwege den Traditionswettkampf abschließt.

Um in der Cup-Wertung am Ende der Saison notiert zu sein, müssen drei von fünf Rennen gefinisht sein. Nachdem die Rennen „Short-Track-Triathon Griesheim“, „Morettriathlon“ und „Heinerman-Triathlon“ absolviert sind, stehen noch die beiden Cross-Triathlons „Mühlchen-Triathlon“ ‚(12.8.) und „Traisathlon“ (9.9.) im Kalender.

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Der 34. Morettriahlon 2018


Die vom VfL Münster organisierte Mitteldistanz ist vielen Triathleten gut bekannt, aber was ist eigentlich der, die oder das „Moret“? Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen bewaldeten Hügel (stolze 227m) in der Nähe von Dieburg, der auch „Mainzer Berg“ genannt wird.

Also musste natürlich auch 2018 wieder eine Delegation bestehend aus fünf ALV-Mitgliedern bei diesem Event starten!

Als Vereinsneuling freute ich mich sehr über die gute Gesellschaft: schon bei der Fahrt, unmittelbar vor dem Rennen (Verteilen der Startunterlagen, mit Sonnencreme einreiben…), auf der Strecke (insbesondere auf dem ersten bzw. letzten halben Kilometer der Laufrunden kam man sich entgegen) und natürlich im Zielbereich.

Startschuss für die 1,9 km Schwimmen im Hardtsee war um 9:15 Uhr. Kurios erschien mir, dass alle Starter vorher die schmalste Stelle des Sees einmal überqueren mussten – womöglich, damit Anfang und Ende der Schwimmstrecke nicht am selben Ort liegen?! Die Wassertemperatur betrug 23,9°C, gut für Neoliebhaber, ich startete trotzdem ohne. Die Lufttemperatur war den ganzen Tag über angenehm, also nicht zu heiß, allerdings wehte ein mittelkräftiger Wind.

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Der ALV Mainz – jetzt auch ein „Schützen-Lauf-Verein“


Rot-Schwarz-Gold: Beim ersten Laser-Run in Deutschland traten die roten ALV-Athleten an, trafen ins Schwarze und holten Gold 

 

„Ich bin begeistert: Ich habe da einfach mal so rumgeballert….und auch getroffen!“ 

(Sigrun Ellenberger nach ihrem Sieg)

 

„Ich…(hechel)….ich…hoffe nur….dass….Du…dass Du das….nachher….. auch…mitmachst!“

(Dominik Sonndag völlig außer Atem auf die Frage der Stadion-Moderatorin, wie er sich nach seinem Einzelrennen fühle)

„Wollt Ihr bei der Global Laser-Run-Tour mitmachen?“ – Als Pagona diese Frage beim ALV-Training stellte, standen auf vielen Stirnen viele Fragezeichen. Global Laser-Run? Das klang international, futuristisch, spannend. Doch was genau war damit gemeint?

Der Laser-Run ist die Abschluss-Disziplin im Modernen Fünfkampf. Fechten, Schwimmen, Springreiten, Schießen mit der Luftpistole und zum Abschluss  Laufen. Das waren die fünf Disziplinen früher. Vor wenigen Jahren entschied der Weltverband des Modernen Fünfkampfs, die UIPM, die letzten beiden Disziplinen zu kombinieren: Das Schießen mit der Laser-Pistole und das Laufen wurden zum für Zuschauer mega-packenden „Laser-Run“.   

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Der 2. Ingelheimer Halbe – Sebastian Münster Lauf


Die Lauf- Alternative zu 44km Zeitfahren war am letzten Mai- Wochenende der Ingelheimer Halbe, der dieses Jahr zum 2. Mal stattfand. Angeboten wurden u.a. ein Halbmarathon und ein 10km Lauf. Für mich war es ein Ingelheimer Viertel, denn ich habe mich vor die 10km entschieden. Gut so, denn die Veranstaltung scheint ein Garant für hochsommerliche Temperaturen zu sein. 

Start und Ziel waren am Sebastian-Münster-Platz. Von dort ging es auf die Runde  durch die Stadt, vorbei am Herstel, dem Saalgebiet und der schönen Burgkirche. Die Strecke ist damit recht anspruchsvoll. Nach 500m geht es bis zu km 3,5 stetig bergauf bis zur Burgkirche. Da heißt es Kräfte einteilen aber auch nicht zu viel Zeit verlieren. Vom höchsten Punkt der Strecke geht es in einer weiten Schleife durch Ober-Ingelheim ins Selztal und zum Ziel. Da warten Bier und Kuchen, also reichlich Motivation schnell dort zu sein.

 

Der Schnellste schaffte das in sagenhaften 32:32, ich habe 49:15 gebraucht und bin damit als 41. von 312 Finishern eingelaufen.

 

Winfrid


Wettkampfbericht – Einzelzeitfahren Triathlon Festival Rheinhessen


Vergangenen Sonntag stand für 9 ALV-Athleten das Einzelzeitfahren in Wörrstadt auf dem Programm. Bei bestem Wetter und fairen Windverhältnissen stand – zumindest was die äußeren Bedingungen betrifft – einer super Zeit nichts im Weg. Wie es sich für Triathleten gehört, wurde natürlich, was die Ausstattung angeht, ordentlich aufgefahren. Zeitfahrrad und Zeitfahrhelm gehörten fast schon zur Grundausstattung.

Noch kurz vor dem Start wurden sämtliche „Abrisskanten“ eliminiert, um auch noch die letzte Sekunde rausholen zu können. Auch beim Anbringen der Startnummern wurde nichts dem Zufall überlassen. Gerüchte, dass der eine oder andere dem Vereinskollegen mit der Startnummer einen Fallschirm ans Trikot heftete, um einen Vorteil herauszuholen, konnten von offizieller Seite noch nicht bestätigt werden. Die abschließenden Untersuchungen aus dem Windkanal stehen noch aus. So ging es nach kurzer Warmfahrphase („ich muss noch kurz 1000 Watt fahren!!!“) ab 8 Uhr mit den Einzelstarts los. 

Im Abstand von 30 Sekunden starteten insgesamt fast 80 Teilnehmer auf die 44 km lange Wendepunktstrecke. Die ersten 8 Kilometer ging es leicht bergab. Hier galt es, eine stabile Geschwindigkeitsgrundlage für den Rest der hügeligen Strecke (320 Höhenmeter waren zu bewältigen) zu legen.

Der Schlussanstieg von 8 km auf dem Rückweg war dann für alle nochmal die Gelegenheit, sich zum Ende der Strecke hin nochmal richtig kaputt zu machen. Für mich persönlich war das Zeitfahren ein guter Formtest, der mich ermutigte, in den anstehenden Triathlons der Saison auch mal etwas mehr auf der Radstrecke zu wagen.

Ob sich das in Kombination mit dem anschließenden Laufen dann positiv oder negativ auf die Gesamtzeit auswirkt, wird sich zeigen. Das Zeitfahren (organisiert vom RV Wörrstadt) ist eine tolle Veranstaltung im fast schon „familiären“ Kreis und steht für nächstes Jahr wieder auf dem Plan! Wie wir es aus vergangenen Wettkämpfen gewohnt sind, standen natürlich auch bei dieser Veranstaltung diverse ALV-Sportler auf dem Podest!

Uli Klemm freute sich in der AK w unter 50 über den zweiten Platz. Dorothee Richters sicherte sich in der gleichen AK den dritten Platz. Sigrun Ellenberger erreichte in der AK w über 50 den dritten Platz. Erich Keuchen konnte in der AK m über 50 den ersten Platz belegen.

Zeiten:

Ralf Beier:                   01:08:00

Sigrun Ellenberger:      1:29:13

Detlef Hebestreit:        1:22:54

Erich Keuchen:           1:04:53

Uli Klemm:                 1:16:52

Matteo Rizzi:              1:14:21

Joachim Wölke:           1:12:59

Jan Hofmeyer:             1:22:07

Dorothee Richters:      1:17:58

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Die unglaubliche Sekunde von Mallorca


ALV-Athleten quasi „Kopf-an-Kopf“ über die Ziellinie beim Ironman 70.3

 

WWW ! Welch wunderbarer Wettkampf!

„Es war wirklich super toll! Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei! Und dann müssten wir mit noch viel, viel mehr Athleten vom ALV dort mitmachen, mit einem richtig großen Team. Denn dieses Rennen – das hat echt Laune gemacht!“ Heiko Wein war begeistert. Zum ersten Mal ist er beim Ironman 70.3 Mallorca gestartet. Genau wie unser ALV-Triathlon-Rookie Ralf Radmacher ist Triathlon-Altmeister Heiko Wein zum ersten Mal die 1,9 km in der Bucht von Port d’Alcudia geschwommen, ist 90 km durch die Berge der Tramuntana und die Ebene Nord-Mallorcas geradelt und abschließend 21,1 km in Port d’Alcudia am Strand gelaufen. Der dritte ALV-Athlet, der am 12. Mai im roten Mainzer Dress an den Start ging, war Carsten Rüger: Für ihn war es bereits die 6. Teilnahme an diesem einzigartigen Half Ironman auf Mallorca. 

Ralf und Carsten zuversichtlich am Tag vor dem Rennen… Die Atmosphäre am Strand, das Wetter in Port d‘Alcudia – perfekt!
Ralf und Carsten zuversichtlich am Tag vor dem Rennen… Die Atmosphäre am Strand, das Wetter in Port d‘Alcudia – perfekt!

3 ALV-Athleten – 2 Geschichten. Von einem  Rookie und zwei Routiniers. Ralf hat natürlich als waschechter Anfänger bei seiner Triathlon-Premiere ein ganz besonderes Erlebnis gehabt:  Zeiten spielten keine Rolle, Ankommen war alles – und wie er dieses große Ziel geschafft hat, beschreibt er ausführlich in seinem Bericht.  Die verrückte Geschichte der beiden „Routiniers“ Heiko und Carsten hat dagegen sehr viel mit Zeit zu tun: nicht mit Stunden, Minuten oder Sekunden, sondern mit unfassbar präzisen 100 Hundertstel-Sekunden!

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Rookie#2-Simon in Grießheim


Nehm doch auch mal an einem Triathlon teil, haben sie gesagt. Das macht Spaß haben sie gesagt. Als dann am Sonntag um 5:40 Uhr der Wecker klingelt wird mir bewusst, dass sie das mit der Uhrzeit damals nicht gesagt haben! 

Egal, ist ja nicht der erste Wettkampf für mich, aber trotzdem der erste Triathlon. Kurzdistanz, klein anfangen. Die Distanz zum „Snooze-Button“ am Wecker ist auch kurz, also nochmal 15 Minuten Schlaf gebucht. Rucksack ist ja eh schon gepackt, Rad steht schon fertig im Flur.

Treffpunkt Gonsenheim, 7:00 Uhr, alle pünktlich zum Verladen der Räder in den Team-Bus anwesend. Geteiltes Leid ist ja angeblich halbes Leid und da wir scheinbar fast allesamt keine Frühaufsteher sind, teilt sich das Leid ganz gut auf.

Kurz mal den Sichtcheck was die anderen so dabeihaben, irgendwas Wichtiges habe ich doch bestimmt vergessen. Nein sieht nicht so aus, ausgezeichnet.

„Warum hast du denn nicht dein neues Rennrad dabei?“ – „Naja ist mein erster Triathlon. Hab lieber den Cyclocrosser eingepackt, falls ich beim Start umfalle oder sowas.“

Gestürzt bin ich zwar noch nie mit dem Rad, aber sicher ist sicher.

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ALV Mainz auch in diesem Jahr wieder beim Pfungstädter Triathlon Cup vertreten


Wie schon in Vorjahr treten die Athleten des ALV Mainz auch in diesem Jahr wieder beim Pfungstädter Triathlon Cup an, welcher die besten drei aus fünf Wettkämpfen rund um das hessische Pfungstadt in eine Wertung bringt.

Nach der erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr mit Ulrike Klemm und Erich Keuchen mit der Silbermedaille in der Gesamtwertung sowie zahlreichen Podiumsplatzierungen in den Altersklassen hoffen die Sportler auf eine ähnliche Ausbeute.

Auch wenn Ulrike Klemm in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht antreten wird, so hat der Verein mit der früheren Leistungsschwimmerin Zoë Holland-Cunz eine neue starke Triathletin in seinen Reihen. Ebenso hoffen neben Erich Keuchen auch Dorothee Richters, Dominik Sonndag und Florian Weber auf die Wiederholung der jeweiligen Altersklassensiege.

Der erste Wettkampf findet bereits am Pfingstsonntag über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Rennrad und 5km Laufen) in Griesheim bei Darmstadt statt.

Dort werden neben den genannten noch neun weitere Sportler an den Start gehen und die rot-weiß-schwarzen Farben des ALV Mainz vertreten.

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„Rookie“ Ralf Radmacher und seine Triathlon-Premiere beim Ironman 70.3 auf Mallorca


Die Vorgeschichte: Mein allererster Triathlon war der IRONMAN 70.3 in Mallorca. Er bot sich an, weil ich seit 14 Jahren ein Dorfhaus in einer WG auf Mallorca bewohne. Ich wollte am Ende einer langen Verletzungskette einen Abschluss haben, eine Art "Genesungsbestätigung" sozusagen.

Als ich im Spätsommer letzten Jahres entschied, mich beim ALV anzumelden, konnte ich keine 500m ohne Schmerzen im Hüftbereich laufen, Schwimmen am Stück nicht länger als 200m. Mein Leben bestand zu großen Teilen aus Kopfschmerzen, verursacht durch eine HWS-Bandscheibenvorwölbung. Es bestand also Handlungsbedarf: vor allem beim Schwimmen!

Dank des guten Trainings beim ALV sowie der vielen guten Tipps durch Dominik und der engagierten Physiobetreuung/Krankengymnastik durch Nils waren die Probleme nach gut 6 Monaten nahezu abgestellt. Eine Korrektur des 1. Lendenwirbels durch einen Chiropraktiker brachten nacheinander neue Probleme in der Körpergeometrie mit sich – schließlich war ich unwissend rund 7 Jahre lang "schief" unterwegs gewesen. Das alles machte ein regelmäßiges Training nahezu unmöglich. Ich musste den Trainingsrhythmus immer wieder unterbrechen und konnte erst rund 4 Wochen vor dem Rennen kontinuierlich trainieren. Die Aussichten auf ein erfolgreiches Finishen beim IRONMAN 70.3 waren von daher verschwindend gering. Trotzdem: Ich wollte es versuchen! 

Das Rennen: Beim Gutenberg-Marathon (6 Tage vor dem IRONMAN) merkte ich, dass sich die "Schinderei" über den Winter gelohnt hatte. Ich war top-fit und lief auf Anhieb den Halbmarathon locker in 1:47 Std. Und auch am Morgen des IRONMAN 70.3 auf Mallorca hatte ich vor dem Schwimmstart ein gutes Gefühl. Etwas Nervosität war auch dabei, klar, schließlich machte ich das alles zum ersten Mal und wusste nicht wirklich, was da auf mich zukommen würde. Keine Erfahrung mit der Krafteinteilung, der Ernährung während des Rennens, den Wechselzonen, usw.

Ich reihte mich als schlechter Brustschwimmer (Kraulen geht nur 50 Meter, dann habe ich Atemnot) optimistisch im 50-Minuten-Block ein, im Training hab ich immer 55 Minuten für die 1,9 km gebraucht. Der Start war zum ersten Mal ein "Rolling Start", also keine Schlägereien im Wasser ! Da ich noch nie im Neo geschwommen bin, hatte ich auch damit keine Erfahrung (Scheuerstellen, etc.). Auf keinen Fall wollte ich in die Nähe der Cut-Off-Time von 1:10 Std. kommen! 

Dann das Startsignal! Nach den ersten 300 Metern merkte ich schon, dass ich die Strecke wohl innerhalb der zulässigen Zeit schaffen würde. Ich schwamm eher ruhig, um Körner zu sparen, und erreichte nach 54 Minuten den Ausstieg. Ich hätte noch viel weiter im Meer schwimmen können… und dieses Gefühl brachte Selbstvertrauen!

In der 1. Wechselzone ließ ich mir 8 Min. Zeit - alles war fremd. Auch die ganzen Regeln zu beachten war nicht so einfach am Anfang. Ich startete fast ganz zuletzt, nur eine Hand voll Räder standen noch in der Wechselzone.

Auf dem Rad merkte ich schnell, dass ich einen (für meine Begriffe) guten Tag erwischt hatte. Ich fuhr permanent links und kassierte mit meinem selbstaufgebautem alten Canyon F10-Rennrad einen Athleten nach dem anderen  ein. Der lange steile Anstieg auf ca. 700 m zum Kloster Lluc und der weitere Verlauf der welligen Strecke mit 1.400 Höhenmetern lief problemlos, das Wetter war mit +22°C optimal. Am Ende machte ich ca. 600 Plätze gut und auf der Uhr stand eine Radzeit von 3:19 Std. für die 90 km - so schnell bin ich die Berge durch die Tramuntana noch nie gefahren! Die 2. Wechselzone erreichte ich topfit und frisch, ohne jegliche Ermüdung! Ich freute mich von daher euphorisch auf einen schnellen Lauf und spekulierte mit einer Zeit von unter 1:50 Std für den Halbmarathon.... 

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