Der 34. Morettriahlon 2018


Die vom VfL Münster organisierte Mitteldistanz ist vielen Triathleten gut bekannt, aber was ist eigentlich der, die oder das „Moret“? Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen bewaldeten Hügel (stolze 227m) in der Nähe von Dieburg, der auch „Mainzer Berg“ genannt wird.

Also musste natürlich auch 2018 wieder eine Delegation bestehend aus fünf ALV-Mitgliedern bei diesem Event starten!

Als Vereinsneuling freute ich mich sehr über die gute Gesellschaft: schon bei der Fahrt, unmittelbar vor dem Rennen (Verteilen der Startunterlagen, mit Sonnencreme einreiben…), auf der Strecke (insbesondere auf dem ersten bzw. letzten halben Kilometer der Laufrunden kam man sich entgegen) und natürlich im Zielbereich.

Startschuss für die 1,9 km Schwimmen im Hardtsee war um 9:15 Uhr. Kurios erschien mir, dass alle Starter vorher die schmalste Stelle des Sees einmal überqueren mussten – womöglich, damit Anfang und Ende der Schwimmstrecke nicht am selben Ort liegen?! Die Wassertemperatur betrug 23,9°C, gut für Neoliebhaber, ich startete trotzdem ohne. Die Lufttemperatur war den ganzen Tag über angenehm, also nicht zu heiß, allerdings wehte ein mittelkräftiger Wind.

mehr lesen

Der ALV Mainz – jetzt auch ein „Schützen-Lauf-Verein“


Rot-Schwarz-Gold: Beim ersten Laser-Run in Deutschland traten die roten ALV-Athleten an, trafen ins Schwarze und holten Gold 

 

„Ich bin begeistert: Ich habe da einfach mal so rumgeballert….und auch getroffen!“ 

(Sigrun Ellenberger nach ihrem Sieg)

 

„Ich…(hechel)….ich…hoffe nur….dass….Du…dass Du das….nachher….. auch…mitmachst!“

(Dominik Sonndag völlig außer Atem auf die Frage der Stadion-Moderatorin, wie er sich nach seinem Einzelrennen fühle)

„Wollt Ihr bei der Global Laser-Run-Tour mitmachen?“ – Als Pagona diese Frage beim ALV-Training stellte, standen auf vielen Stirnen viele Fragezeichen. Global Laser-Run? Das klang international, futuristisch, spannend. Doch was genau war damit gemeint?

Der Laser-Run ist die Abschluss-Disziplin im Modernen Fünfkampf. Fechten, Schwimmen, Springreiten, Schießen mit der Luftpistole und zum Abschluss  Laufen. Das waren die fünf Disziplinen früher. Vor wenigen Jahren entschied der Weltverband des Modernen Fünfkampfs, die UIPM, die letzten beiden Disziplinen zu kombinieren: Das Schießen mit der Laser-Pistole und das Laufen wurden zum für Zuschauer mega-packenden „Laser-Run“.   

mehr lesen

Der 2. Ingelheimer Halbe – Sebastian Münster Lauf


Die Lauf- Alternative zu 44km Zeitfahren war am letzten Mai- Wochenende der Ingelheimer Halbe, der dieses Jahr zum 2. Mal stattfand. Angeboten wurden u.a. ein Halbmarathon und ein 10km Lauf. Für mich war es ein Ingelheimer Viertel, denn ich habe mich vor die 10km entschieden. Gut so, denn die Veranstaltung scheint ein Garant für hochsommerliche Temperaturen zu sein. 

Start und Ziel waren am Sebastian-Münster-Platz. Von dort ging es auf die Runde  durch die Stadt, vorbei am Herstel, dem Saalgebiet und der schönen Burgkirche. Die Strecke ist damit recht anspruchsvoll. Nach 500m geht es bis zu km 3,5 stetig bergauf bis zur Burgkirche. Da heißt es Kräfte einteilen aber auch nicht zu viel Zeit verlieren. Vom höchsten Punkt der Strecke geht es in einer weiten Schleife durch Ober-Ingelheim ins Selztal und zum Ziel. Da warten Bier und Kuchen, also reichlich Motivation schnell dort zu sein.

 

Der Schnellste schaffte das in sagenhaften 32:32, ich habe 49:15 gebraucht und bin damit als 41. von 312 Finishern eingelaufen.

 

Winfrid


Wettkampfbericht – Einzelzeitfahren Triathlon Festival Rheinhessen


Vergangenen Sonntag stand für 9 ALV-Athleten das Einzelzeitfahren in Wörrstadt auf dem Programm. Bei bestem Wetter und fairen Windverhältnissen stand – zumindest was die äußeren Bedingungen betrifft – einer super Zeit nichts im Weg. Wie es sich für Triathleten gehört, wurde natürlich, was die Ausstattung angeht, ordentlich aufgefahren. Zeitfahrrad und Zeitfahrhelm gehörten fast schon zur Grundausstattung.

Noch kurz vor dem Start wurden sämtliche „Abrisskanten“ eliminiert, um auch noch die letzte Sekunde rausholen zu können. Auch beim Anbringen der Startnummern wurde nichts dem Zufall überlassen. Gerüchte, dass der eine oder andere dem Vereinskollegen mit der Startnummer einen Fallschirm ans Trikot heftete, um einen Vorteil herauszuholen, konnten von offizieller Seite noch nicht bestätigt werden. Die abschließenden Untersuchungen aus dem Windkanal stehen noch aus. So ging es nach kurzer Warmfahrphase („ich muss noch kurz 1000 Watt fahren!!!“) ab 8 Uhr mit den Einzelstarts los. 

Im Abstand von 30 Sekunden starteten insgesamt fast 80 Teilnehmer auf die 44 km lange Wendepunktstrecke. Die ersten 8 Kilometer ging es leicht bergab. Hier galt es, eine stabile Geschwindigkeitsgrundlage für den Rest der hügeligen Strecke (320 Höhenmeter waren zu bewältigen) zu legen.

Der Schlussanstieg von 8 km auf dem Rückweg war dann für alle nochmal die Gelegenheit, sich zum Ende der Strecke hin nochmal richtig kaputt zu machen. Für mich persönlich war das Zeitfahren ein guter Formtest, der mich ermutigte, in den anstehenden Triathlons der Saison auch mal etwas mehr auf der Radstrecke zu wagen.

Ob sich das in Kombination mit dem anschließenden Laufen dann positiv oder negativ auf die Gesamtzeit auswirkt, wird sich zeigen. Das Zeitfahren (organisiert vom RV Wörrstadt) ist eine tolle Veranstaltung im fast schon „familiären“ Kreis und steht für nächstes Jahr wieder auf dem Plan! Wie wir es aus vergangenen Wettkämpfen gewohnt sind, standen natürlich auch bei dieser Veranstaltung diverse ALV-Sportler auf dem Podest!

Uli Klemm freute sich in der AK w unter 50 über den zweiten Platz. Dorothee Richters sicherte sich in der gleichen AK den dritten Platz. Sigrun Ellenberger erreichte in der AK w über 50 den dritten Platz. Erich Keuchen konnte in der AK m über 50 den ersten Platz belegen.

Zeiten:

Ralf Beier:                   01:08:00

Sigrun Ellenberger:      1:29:13

Detlef Hebestreit:        1:22:54

Erich Keuchen:           1:04:53

Uli Klemm:                 1:16:52

Matteo Rizzi:              1:14:21

Joachim Wölke:           1:12:59

Jan Hofmeyer:             1:22:07

Dorothee Richters:      1:17:58

mehr lesen

Die unglaubliche Sekunde von Mallorca


ALV-Athleten quasi „Kopf-an-Kopf“ über die Ziellinie beim Ironman 70.3

 

WWW ! Welch wunderbarer Wettkampf!

„Es war wirklich super toll! Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei! Und dann müssten wir mit noch viel, viel mehr Athleten vom ALV dort mitmachen, mit einem richtig großen Team. Denn dieses Rennen – das hat echt Laune gemacht!“ Heiko Wein war begeistert. Zum ersten Mal ist er beim Ironman 70.3 Mallorca gestartet. Genau wie unser ALV-Triathlon-Rookie Ralf Radmacher ist Triathlon-Altmeister Heiko Wein zum ersten Mal die 1,9 km in der Bucht von Port d’Alcudia geschwommen, ist 90 km durch die Berge der Tramuntana und die Ebene Nord-Mallorcas geradelt und abschließend 21,1 km in Port d’Alcudia am Strand gelaufen. Der dritte ALV-Athlet, der am 12. Mai im roten Mainzer Dress an den Start ging, war Carsten Rüger: Für ihn war es bereits die 6. Teilnahme an diesem einzigartigen Half Ironman auf Mallorca. 

Ralf und Carsten zuversichtlich am Tag vor dem Rennen… Die Atmosphäre am Strand, das Wetter in Port d‘Alcudia – perfekt!
Ralf und Carsten zuversichtlich am Tag vor dem Rennen… Die Atmosphäre am Strand, das Wetter in Port d‘Alcudia – perfekt!

3 ALV-Athleten – 2 Geschichten. Von einem  Rookie und zwei Routiniers. Ralf hat natürlich als waschechter Anfänger bei seiner Triathlon-Premiere ein ganz besonderes Erlebnis gehabt:  Zeiten spielten keine Rolle, Ankommen war alles – und wie er dieses große Ziel geschafft hat, beschreibt er ausführlich in seinem Bericht.  Die verrückte Geschichte der beiden „Routiniers“ Heiko und Carsten hat dagegen sehr viel mit Zeit zu tun: nicht mit Stunden, Minuten oder Sekunden, sondern mit unfassbar präzisen 100 Hundertstel-Sekunden!

mehr lesen

Rookie#2-Simon in Grießheim


Nehm doch auch mal an einem Triathlon teil, haben sie gesagt. Das macht Spaß haben sie gesagt. Als dann am Sonntag um 5:40 Uhr der Wecker klingelt wird mir bewusst, dass sie das mit der Uhrzeit damals nicht gesagt haben! 

Egal, ist ja nicht der erste Wettkampf für mich, aber trotzdem der erste Triathlon. Kurzdistanz, klein anfangen. Die Distanz zum „Snooze-Button“ am Wecker ist auch kurz, also nochmal 15 Minuten Schlaf gebucht. Rucksack ist ja eh schon gepackt, Rad steht schon fertig im Flur.

Treffpunkt Gonsenheim, 7:00 Uhr, alle pünktlich zum Verladen der Räder in den Team-Bus anwesend. Geteiltes Leid ist ja angeblich halbes Leid und da wir scheinbar fast allesamt keine Frühaufsteher sind, teilt sich das Leid ganz gut auf.

Kurz mal den Sichtcheck was die anderen so dabeihaben, irgendwas Wichtiges habe ich doch bestimmt vergessen. Nein sieht nicht so aus, ausgezeichnet.

„Warum hast du denn nicht dein neues Rennrad dabei?“ – „Naja ist mein erster Triathlon. Hab lieber den Cyclocrosser eingepackt, falls ich beim Start umfalle oder sowas.“

Gestürzt bin ich zwar noch nie mit dem Rad, aber sicher ist sicher.

mehr lesen

ALV Mainz auch in diesem Jahr wieder beim Pfungstädter Triathlon Cup vertreten


Wie schon in Vorjahr treten die Athleten des ALV Mainz auch in diesem Jahr wieder beim Pfungstädter Triathlon Cup an, welcher die besten drei aus fünf Wettkämpfen rund um das hessische Pfungstadt in eine Wertung bringt.

Nach der erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr mit Ulrike Klemm und Erich Keuchen mit der Silbermedaille in der Gesamtwertung sowie zahlreichen Podiumsplatzierungen in den Altersklassen hoffen die Sportler auf eine ähnliche Ausbeute.

Auch wenn Ulrike Klemm in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht antreten wird, so hat der Verein mit der früheren Leistungsschwimmerin Zoë Holland-Cunz eine neue starke Triathletin in seinen Reihen. Ebenso hoffen neben Erich Keuchen auch Dorothee Richters, Dominik Sonndag und Florian Weber auf die Wiederholung der jeweiligen Altersklassensiege.

Der erste Wettkampf findet bereits am Pfingstsonntag über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Rennrad und 5km Laufen) in Griesheim bei Darmstadt statt.

Dort werden neben den genannten noch neun weitere Sportler an den Start gehen und die rot-weiß-schwarzen Farben des ALV Mainz vertreten.

mehr lesen

„Rookie“ Ralf Radmacher und seine Triathlon-Premiere beim Ironman 70.3 auf Mallorca


Die Vorgeschichte: Mein allererster Triathlon war der IRONMAN 70.3 in Mallorca. Er bot sich an, weil ich seit 14 Jahren ein Dorfhaus in einer WG auf Mallorca bewohne. Ich wollte am Ende einer langen Verletzungskette einen Abschluss haben, eine Art "Genesungsbestätigung" sozusagen.

Als ich im Spätsommer letzten Jahres entschied, mich beim ALV anzumelden, konnte ich keine 500m ohne Schmerzen im Hüftbereich laufen, Schwimmen am Stück nicht länger als 200m. Mein Leben bestand zu großen Teilen aus Kopfschmerzen, verursacht durch eine HWS-Bandscheibenvorwölbung. Es bestand also Handlungsbedarf: vor allem beim Schwimmen!

Dank des guten Trainings beim ALV sowie der vielen guten Tipps durch Dominik und der engagierten Physiobetreuung/Krankengymnastik durch Nils waren die Probleme nach gut 6 Monaten nahezu abgestellt. Eine Korrektur des 1. Lendenwirbels durch einen Chiropraktiker brachten nacheinander neue Probleme in der Körpergeometrie mit sich – schließlich war ich unwissend rund 7 Jahre lang "schief" unterwegs gewesen. Das alles machte ein regelmäßiges Training nahezu unmöglich. Ich musste den Trainingsrhythmus immer wieder unterbrechen und konnte erst rund 4 Wochen vor dem Rennen kontinuierlich trainieren. Die Aussichten auf ein erfolgreiches Finishen beim IRONMAN 70.3 waren von daher verschwindend gering. Trotzdem: Ich wollte es versuchen! 

Das Rennen: Beim Gutenberg-Marathon (6 Tage vor dem IRONMAN) merkte ich, dass sich die "Schinderei" über den Winter gelohnt hatte. Ich war top-fit und lief auf Anhieb den Halbmarathon locker in 1:47 Std. Und auch am Morgen des IRONMAN 70.3 auf Mallorca hatte ich vor dem Schwimmstart ein gutes Gefühl. Etwas Nervosität war auch dabei, klar, schließlich machte ich das alles zum ersten Mal und wusste nicht wirklich, was da auf mich zukommen würde. Keine Erfahrung mit der Krafteinteilung, der Ernährung während des Rennens, den Wechselzonen, usw.

Ich reihte mich als schlechter Brustschwimmer (Kraulen geht nur 50 Meter, dann habe ich Atemnot) optimistisch im 50-Minuten-Block ein, im Training hab ich immer 55 Minuten für die 1,9 km gebraucht. Der Start war zum ersten Mal ein "Rolling Start", also keine Schlägereien im Wasser ! Da ich noch nie im Neo geschwommen bin, hatte ich auch damit keine Erfahrung (Scheuerstellen, etc.). Auf keinen Fall wollte ich in die Nähe der Cut-Off-Time von 1:10 Std. kommen! 

Dann das Startsignal! Nach den ersten 300 Metern merkte ich schon, dass ich die Strecke wohl innerhalb der zulässigen Zeit schaffen würde. Ich schwamm eher ruhig, um Körner zu sparen, und erreichte nach 54 Minuten den Ausstieg. Ich hätte noch viel weiter im Meer schwimmen können… und dieses Gefühl brachte Selbstvertrauen!

In der 1. Wechselzone ließ ich mir 8 Min. Zeit - alles war fremd. Auch die ganzen Regeln zu beachten war nicht so einfach am Anfang. Ich startete fast ganz zuletzt, nur eine Hand voll Räder standen noch in der Wechselzone.

Auf dem Rad merkte ich schnell, dass ich einen (für meine Begriffe) guten Tag erwischt hatte. Ich fuhr permanent links und kassierte mit meinem selbstaufgebautem alten Canyon F10-Rennrad einen Athleten nach dem anderen  ein. Der lange steile Anstieg auf ca. 700 m zum Kloster Lluc und der weitere Verlauf der welligen Strecke mit 1.400 Höhenmetern lief problemlos, das Wetter war mit +22°C optimal. Am Ende machte ich ca. 600 Plätze gut und auf der Uhr stand eine Radzeit von 3:19 Std. für die 90 km - so schnell bin ich die Berge durch die Tramuntana noch nie gefahren! Die 2. Wechselzone erreichte ich topfit und frisch, ohne jegliche Ermüdung! Ich freute mich von daher euphorisch auf einen schnellen Lauf und spekulierte mit einer Zeit von unter 1:50 Std für den Halbmarathon.... 

mehr lesen

Eschborn - Der Radklassiker 2018


Nach fünf Jahre in Mainz war endlich Mal Zeit, an dem Radklassiker in Eschborn teilzunehmen. Bisher war es immer terminlich nicht möglich, und dieses Jahr hätte ich aus Versehen verpasst: ich muss mich herzlich bei Simon für die Übergabe seines Startplatzes bedanken. Es war einfach sehr toll! Ich hab mich für die längste Strecke (sog. Extrem) entschieden: wenn ich und meine treue Supporterin und Frau, Michela, am Feiertag schon um 6Uhr aufstehen müssen, dann nur für etwas richtiges :)

Frisch aber nicht zu kalt war es gestern, insbesondere weil die geniale Strecke macht jeden warm genug: erst 40-45 flotte Km durch Frankfurt und nach Oberursel, dann ein langer Anstieg auf den großen Feldberg (11Km, 6%), dann einen langen und verdienten Abstieg, jedoch mit einer kurz und knackige kleine Spitze in Ruppertshain (1.2Km, >10%), und endlich noch einen Anstieg nach Königstein mit der berühmten (und ziemlich giftigen) Rampe in Mammolshain (deswegen Stich genannt, 200m mit > 20%). Meine Beine hatten gestern einen richtig guten Tag gehabt, und mein Durchschnitt am Ende war bei 31.7 Km/h: besonders froh war ich, dass keinen Abfall der Leistung zu erkennen war. Ein sehr gutes Zeichen in Richtung der Sommersaison, worauf ich im Moment sehr freue :) 

Ich bleibe aber neugierig, wie schneller man das absolvieren könnte, wenn wir als kleine ALV-Mannschaft am Start gewesen wären: ich hab ab und zu selbstverständlich von kleinen Gruppen profitiert, aber ein organisierte rote Armee hätte noch mehr Spaß gemacht! Also #Attacke ALV und viele Starter im 2019!

 

Es gibt aber sicherlich Paar Punkte, woran die Organisation besser arbeiten kann: erstens Warmkleidungsbeutel-Abgabe und zweitens die Startprozedur. Es ist unfassbar, dass für fast 5000 Teilnehmern nur lediglich drei arme Helferinnen zur Verfügung stehen, die Beutel zu nehmen — und dazu auch, dass die nicht nach einen Plan arbeiten können/müssen. Das führt zu riesige Verspätungen vor den Start, und zu ewige Wartezeiten am Ende, als man sehr gerne schnell an seinen Hoodie und lange Hosen am Tagen wie gestern ankommen würde. Über die Startprozedur, könnte man ein schnelles Check-In wie bei alle Triathlon der Welt einführen — stattdessen waren Leute mit Auflieger (und sogar einer ohne Helm) unterwegs!

 

 

Aber das soll die Emotionen des Tages nichts mindern! Viele Leute an der Strecke, die anfeuern sowie bei den Profis Paar Stunden später, sind einfach geil :-) 

mehr lesen

Der Scheit, der mich den Sieg kostete?


Tradtionell wird in Wiesbaden am letzten Samstag im April der Neroman Cross-Triathlon ausgetragen. Da in diesem Jahr das Opelbad saniert wird, konnte dort leider das Schwimmen nicht ausgetragen werden, so dass der Veranstalter auf einen Duathlon ausweichen musste. Das kommt mir als nicht ganz so gute Schwimmerin entgegen, so dass ich mich schnell angemeldet habe. In den Tagen davor hatte ich extrem mit den Birkenpollen zu kämpfen, konnte dies bis zum Start aber doch noch ganz gut in den Griff bekommen und war gespannt auf den ersten echten Formtest in diesem Jahr (Trier kann man irgendwie nicht zählen…).

Der Startschuss fiel um 10h und es los auf eine anspruchsvolle, weil nicht ganz flache, 4,5km Runde, die ich zusammen mit einer weiteren Frau (der späteren Siegerin) absolvierte. Ich wechselte schneller und versuchte erstmal eine Lücke auf dem Rad zu reißen, was mir auch gut gelang. Nach etwa vier vom 19,5 Radkilometern musste ich aber leider anhalten und mir einen großen Holzscheit aus der Schaltung hinten entfernen, der sich so richtig schön in Schaltwerk und Ritzelpaket zerfasert hatte. Dabei überholte mich die bis dahin zweite Frau und ich konnte auch nicht alles Holz entfernen, so dass danach nur noch die Hälfte der Gänge funktionierte. Der schwerste ging noch, sowie einige leichte, aber jedes Mal, wenn ich von schwer nach leicht wechseln wollte, musste ich erst einige Umdrehungen ins Leere treten. So blieb die andere Frau zwar in Sichtweite, aber ich trat viel zu dicke Gänge oder viel zu leichte Gänge und kam nicht richtig ran. Beim Wechsel war sie noch zu sehen und die Lücke nicht allzu groß, aber sie hatte beim abschließenden 4km Lauf eindeutig die besseren Beine und so musste ich sie ziehen lassen.

mehr lesen

Zoë und Flo gewinnen ALV Mainz „Swim and Run“ 2018


Bevor die Triathlonsaison so richtig in Schwung kommt, starten die Mitglieder des Ausdauerleistungsvereins Mainz (ALV) beim vereinsinternen „Swim and Run“. Zoë Holland-Cunz und Florian Bauer erreichten als erste die Ziellinie. Beide liefen einem ungefährdeten Start-Ziel-

 

Sieg entgegen. Bei den beiden Schwimmeinheiten am Dienstag und am Freitag konnten 800 m geschwommen werden. Die dabei erzielten Zeiten waren die Grundlage für die Startreihenfolge für den am Samstagmorgen startenden 6 km-Lauf durch den Gonsenheimer Wald.

 

Nach den Schwimmeinheiten lagen sowohl Zoë als auch Florian bereits mit 2:28 bzw. 1:04 Minuten vor dem Frauen- und MännerFeld und konnten am Freitagabend sehr ruhig schlafen. Die nach ihnen folgenden Starter konnten sich nicht so sicher sein und legten sich verschiedene Taktiken zurecht. Matteo wollte seine gute Ausgangsposition nach dem Schwimmen verteidigen, Erich und Dominik dachten daran, die Laufstrecke gemeinsam schneller bewältigen zu können. Und Rainer wollte sehen, was eine gute Laufzeit bringt und ob einer der vor ihm startenden Männer vielleicht einbricht. Am Ende konnte Dominik sein hohes Anfangstempo nicht halten und musste Erich ziehen lassen. Matteo, der auch den Fokus auf eine schnelle erste Hälfte legte, damit Erich und Dominik ihn erst möglichst spät sehen, verteidigte seinen Podestplatz gegen Dominik. Erich konnte ihn kurz vor Kilometer fünf ein- und überholen. Rainer lief genauso schnell wie Erich, Dominik und Florian.

mehr lesen

Challenge Wanaka


Ein großer Traum geht in Erfüllung. Nach unserem Urlaub vor drei Jahren in Neuseeland habe ich mir in den Kopf gesetzt in Wanaka die Challenge Neuseeland zu machen. Die Anmeldung habe ich bereits am Rosenmontag im Februar 2017 erledigt. Es blieb also noch genügend Zeit die Reise zu planen. Die Vorbereitung lief wetterbedingt nicht gerade optimal und die Radeinheiten konnte ich bis auf eine 100 km Tour nur auf dem Spinning Bike erledigen. Ein großer Vorteil ist, dass das Laufband direkt daneben steht und ich so die Koppeleinheiten wetterunabhängig und ohne Erkältung machen konnte.

Am Samstag, den 10.02. um 19 Uhr ging die Reise los und das Einschecken sowie die drei Flüge und die Einreise nach Neuseeland verliefen reibungslos.

Nach über 36 Stunden Reisezeit kommen wir am Montagabend endlich in Queenstown an. Am nächsten Morgen baue ich erst mal mein Rad zusammen und mache eine kurze Testfahrt auf Neuseelands Strassen. Die Umstellung auf den Linksverkehr ist -wie mit dem Auto- keine weitere Hürde.

Nach zwei Tagen Akklimatisierung geht es am Donnerstag weiter nach Wanaka und als erstes zur Startnummernausgabe. Der Bike-Check findet auch auf der Messe statt und der nette Prüfer findet nicht nur meine Helm nicht für OK, sondern hat sogar eine größerer Auswahl an neuen Helmen parat. Da er mich mit meinem mitgebrachten Helm nicht starten lässt, kaufe ich mir einen neuen. Der Wind ist heute so heftig und die Wellen auf dem Lake Wanaka so stark, dass ich bis 16 Uhr warte und erst dann noch eine kleine Runde im See schwimme.

Am Freitag stehen ein kleiner Spaziergang, die Wettkampfbesprechung und der Bike-Check-In auf dem Programm. Am Strand findet der Kinder-Duathlon statt. Rund 1.000 Kinder - zum Teil mit Laufrädern, teilweise mit Stützrädern und sogar Einige, die gar nicht Radfahren können, sondern geschoben werden müssen - sind auf die Strecke und wir haben beim Zuschauen sehr viel Spass. Jeder Teilnehmer darf auf dem roten Teppich durchs Zieltor laufen und jede Leistung wird mit einer Medaille belohnt. Ein tolles Event für die Triathleten von morgen. Als verläuft, wie im übrigen das ganze Wochenende, mit der neuseeländischen Leichtigkeit und ohne jeglichen Stress. Etwas nervös werde ich nur, als der Verantwortliche für die Schwimmstrecke sagt, dass wir am Samstag erfahren ob wir überhaupt schwimmen und wenn ja ob die Schwimmstrecke eventuell verkürzt wird.

Nachdem alles erledigt ist fahren wir noch die Radrunde ab. Die Strecke ist perfekt ausgeschildert und die zwei gefährlichen Brücken sollte ich ohne Schwierigkeiten bewältigen können. Wir gehen zeitig ins Bett, denn der Wecker ist auf 4 Uhr gestellt.

mehr lesen