Coronavirus (COVID-19)


Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung und der Stadt Mainz sehen wir uns in der Verantwortung einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden und Infektionsketten unterbrochen werden. Nach aktueller Erkenntnislage ist zur Eindämmung der Corona-Infektionen eine Veranstaltungsabsage eine Schutzmaßnahme mit hoher Wirksamkeit, weshalb wir uns hierzu entschieden haben bis auf Weiteres alle Veranstaltungen und Trainingseinheiten des ALV Mainz  auszusetzen. 

Wir informieren euch hier und über unsere weiteren Kanäle (Facebook, Whatsapp etc.), sobald wir uns wieder dem Sport widmen können. 


Präsident und sportliche Leitung in Aktion


Kaum gewählt bei der Jahreshauptversammlung wollten der neue Präsident und die sportliche Leitung des ALV Mainz zeigen, dass man mit ihnen in dieser Saison nicht nur bei der Vorstandsarbeit rechnen kann. Aber der Reihe nach.

 

Schon traditionell starte ich seit 2013 meine Saison beim X-Duathlon in Trier, ein sehr schöner aber auch sehr wetterabhängiger Wettkampf durch die Lage im März. Vorletztes Jahr gab‘s Schnee, letztes Jahr Graupelschauer und dieses Jahr? Nach dem nicht ganz so zufriedenstellenden Abschneiden beim Wiesbadener Berglauf und dem anhaltenden Dauerregen der letzten Tage und Wochen überlegte ich sogar, einfach zu Hause zu bleiben. Aber da Winfrid starten und Jan eine Freundin in Trier besuchen wollten, war ich halt doch mit dabei.

 

Angekommen in Trier waren es sogar 12°C und Sonne, was meine Laune beträchtlich hob. So entschieden Winfrid und ich in kurzen Hosen zu starten. Los ging‘s mit ein paar Minuten Verspätung um kurz nach halb zwei mit einem 5km-Crosslauf mit fieser Treppe, die zwei Mal zu überwinden ist. Da macht sich Dominiks Treppentraining endlich mal bezahlt.. Der Boden war überraschend trocken und im Gegensatz zu letzter Woche, wo es einfach gar nicht lief, absolvierte ich die 5km in einer ordentlichen Zeit. Ist wohl doch nicht die komplette Form weg. Weh tat‘s aber trotzdem.. Dann ging‘s aufs Rad. Die Strecke hat es auch richtig in sich, sind doch auf 25km fast 900 Höhenmeter zu überwinden. Und trocken war‘s da nicht. Bei der schönen Schlammabfahrt versank immer die komplette Felge im Schlamm. Zum Glück hat‘s mich da nicht gelegt!

 

Nach vier Runden, in denen wir fleißig von Wettkampfrichterin Sigrun angefeuert wurden, hieß es wieder in die Laufschuhe schlüpfen. Jens Roth, der Sieger, hatte da schon längst sein Interview gegeben. Aber er ist halt auch eine andere Liga.. 2,5 km waren noch zu absolvieren. Die Beine brannten, die Treppe und der anschließende Anstieg taten noch mal richtig weh und dann endlich das ersehnte Ziel! Pünktlich zum einsetzenden Regen erreichten wir beide gerade noch rechtzeitig das Zielbanner und das alkoholfreie Bier. Wir haben auch die Startnummer brav vorne getragen und sind so einer Disqualifikation durch Sigrun entgangen!

 

Wir und die Räder sahen aus wie Sau und auf den Schläuchen zum Abspritzen war quasi kein Wasserdruck. So haben wir ewig gebraucht und ich meine Siegerehrung verpasst. Bin zweite der AK geworden, ebenso wie Winfrid, der noch rechtzeitig da war um das Podest zu erklimmen.

 

Zum Abschluss gab‘s noch die Ehrung der Rheinland-Pfalz-Meister. Ich konnte den Titel Gesamt und AK mitnehmen und Winfrid wurde Vizemeister seiner Altersklasse. Zwei Starter und vier Mal Podest. So kann die noch junge Saison 2020 weitergehen.


Ab jetzt geht es Bergauf….


Kann man schöner in eine Saison starten als mit Regen, Matsch und Höhenmeter?

 

Am letzten Tag des Februars reihten sich 12 ALV´ler in das Feld aus 350 Athleten um den Gipfel des Wiesbadener Neroberges zu erklimmen.

Gestartet wurde in der malerischen Parkanlage des Nerotals bis zum Fuß der Nerobergbahn. Ab hier offenbarte sich das erste Mal, was die nächsten 8 Kilometer Programm sein würde. Steigungen, Steigungen, Steigungen. Der erste 1,5 km lange, serpentinenartige Anstieg brachte schon einige Höhenmeter. Wer am Kopf der Bahn noch nicht zu sehr nach Luft keuchte konnte wenigstens kurz auf die Landeshauptstadt der „falschen“ Seite schauen, bevor es steil bergab ging. Bei km 3 stieg das Gelände wieder etwas an und führte mitten durch den Forst. Ab hier zeigte auch das Wetter, dass das hier kein Spaziergang werden sollte. Der Wind nahm zu und es begann zu regnen. Darüber hinaus zeigte der Untergrund ebenfalls sein hässliches Gesicht und wurde stellenweise immer matschiger. Bei km 7 angekommen blickte man auf die Uhr und wunderte sich, dass noch weitere 110 Höhenmeter ausstehen. Die versteckten sich heimtückisch hinter dem letzten Kilometer. Wer jetzt noch Kraft zum joggen hatte, dem kann man Respekt zollen. Alle anderen quälten sich im Schritttempo durch Matsch und Schnee. Oben angekommen sieht man schon das Jagdschloss und kann sich auf die letzten 100 m bis zum blauen Torbogen freuen.

Alle 12 ALV´ler brachten ihr Trikot ins Ziel und Urkunden gab es für einige obendrauf. So hat es Vitus als 6. Gesamt und 3. der AK zu Bronze geschafft. Gleiches galt für Doro, die ebenfalls Dritte in Ihrer AK wurde.