ALV Cup


Auf der Jahreshauptversammlung am 18.02.2019 haben sich die Mitglieder für die Ausrichtung eines internen ALV Cup entschieden.

 

Folgende Wettkämpfe sind Wertungswettkämpfe

  • 23.02. Berglauf Platte Wiesbaden (8km)
  • 17.03. Seppel-Kiefer-Lauf Bad Kreuznach (10km)
  • 13.04. Polderlauf Laubenheim (5km)
  • 27.04. Neroman Wiesbaden (Sprint)
  • 07./10./11.05. ALV Swim & Run (500m, 6km Jadgstart; Vereinsmeisterschaften)
  • 26.05. Rheinhessen Zeitfahren (45km)
  • 23.06. Erich-Fill-Triathlon Taunusstein (Sprint)
  • 30.06. Heinerman Darmstadt (Olympisch)
  • 11.08. Mainz Triathlon (Sprint)
  • 18.08. Triathlon Festival Rheinhessen Wörrstadt (Olympisch)
  • 08.09. Herbsttriathlon Gimbsheim (Sprint; Vereinsmeisterschaften)
  • 03.10. Polderlauf Ingelheim (10km)

Wer den ALV Cup Newsletter erhalten oder mehr Informationen haben möchte, meldet sich bitte bei Doro: race@alvmainz.de 


Mitgliederversammlung 2019


Kontinuität im Vorstand und zufriedene Mitglieder

  • Kontinuität im Vorstand
  • Eigene Wertungsserie für Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen der Region

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Ausdauerleistungsvereins Mainz e.V. stand neben den turnusmäßigen Vorstandswahlen und einem Ausblick auf das anstehende Wettkampfjahr auch der Rückblick auf eine erfolgreiche Saison 2018 auf der Tagesordnung.

 

Das neue Vorstandsteam ist, bis auf eine Änderung, von den anwesenden Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt worden. Dominik Sonndag steht als Präsident weiterhin an der Spitze des Vereins, Esther Hausen-Margraff bleibt Vizepräsidentin, Florian Weber Geschäftsführer und Horst Zorn Kassenwart. Sigrun Ellenberger stellte sich nach vier erfolgreichen Jahren nicht wieder zur Wahl für das Amt der sportlichen Leiterin. Als neue sportliche Leiterin des ALV Mainz wurde Dorothee Richters ebenfalls einstimmig von den Mitgliedern gewählt. Der Vorstand wird von Olav Becker (Organisation Nikolauslauf), Nadja Menges (Presse) und Nicolas Bayer (Internet) unterstützt.

 

Dominik Sonndag über die erfolgreiche Vorstandsarbeit: „Wir können alle zusammen stolz sein, welche Entwicklung der Verein in den letzten Jahren genommen hat. Steigende Mitgliederzahlen sprechen für die Qualität des Trainingsangebotes und die Atmosphäre im Verein.“

Der Verein fühlt sich sehr der Region verbunden. Aus diesem Grund haben sich die Mitglieder für die erstmalige Durchführung des ALV-Cups entschieden, und nicht wieder in den Ligabetrieb des Rheinland-Pfälzischen Triathlonverbandes einzusteigen. Der ALV-Cup ist eine Wertungsserie von insgesamt 12 Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen der Region, die zwischen Februar und Oktober 2019 stattfinden. Die Ergebnisse der ALV-Athleten bei den jeweiligen Veranstaltungen werden nach einem vom Vorstand ausgearbeiteten Punktesystem in insgesamt drei Altersklassen gewertet. Mit der unterschiedlichen Wertung von Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen wird der höheren Komplexität von Triathlon-Wettkämpfen Rechnung getragen.

 

Die beiden bereits traditionellen Vereinsmeisterschaften (2-Tage-Swim-and-Run & Sprint-Triathlon im Rahmen des Herbsttriathlons in Gimbsheim) zu Beginn bzw. am Ende der Saison werden auch in diesem Jahr stattfinden. Der bereits im Raum Mainz bekannte Nikolauslauf wird in diesem Jahr bereits zum siebten Mal am ersten Samstag im Dezember im Gonsenheimer Wald stattfinden.

Rückblickend auf die Saison 2018 war die Teilnahme am Pfungstädter Triathlon Cup für die ALV Athleten erneut sehr erfolgreich. Insgesamt konnten die ALV Athleten die ersten beiden Plätze der Damen-Gesamtwertung, sowie sechs Altersklassensiege und einen Dritter Platz in der Altersklassenwertung der Herren für sich entscheiden.

 

Die Durchführung der mittlerweile vierten vereinseigenen Rheinland-Pfalz-Rundfahrt wurde 2018 mit dem 10. Platz beim SportPreis Mainz honoriert. 

Das Vorstandsteam des ALV Mainz. Von links: Sigrun Ellenberger, Florian Weber, Dominik Sonndag, Esther Hausen-Margraff, Dorothee Richters, Horst Zorn und Nadja Menges. Nicht im Bild: Olav Becker und Nicolas Bayer


8-Stunden-Schwimmen der DLRG Rheingau


Direkt nach den Weihnachtsfeiertagen kam die Anfrage, wer Lust hätte am 5.1.2019 beim 8-Stunden-Schwimmen in Geisenheim dabei zu sein. Mein erster Gedanke: Klasse, ich bin dabei - unter Wettkampfbedingungen die Ausdauer beim Schwimmen testen, das kann für die Standortbestimmung für die anstehende Saison nur von Vorteil sein. Doch dann folgte sofort der zweite Gedanke: Oh nein, das Kraulschwimmen und ich - eine eher unharmonische Beziehung, oder sagen wir so, wir lernen uns noch kennen...

Zunächst machte sich dann erstmal Enttäuschung breit, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Eine kurze Rückfrage bei Sigrun, die unsere Teilnahme organisiert und koordiniert hat, ob auch Brustschwimmen erlaubt sei. Auch bei der zweiten Auflage des 8-Stunden-Schwimmen (früher 10-Stunden-Schwimmen) der DLRG Rheingau steht vorwiegend die persönliche Ausdauer und nicht das Tempo im Vordergrund. Gezählt wird jede geschwommene Bahn und Pausen sind jederzeit möglich. Das war mein „go“ und schon ging die Rückmeldung an Sigrun – ich bin dabei!

Als relativer Triathlon-Neuling, der eigentlich vom Laufen kommt und mit dem Schwimmen so seine Probleme hat, ist mein erster Start in den Reihen des ALV nun ausgerechnet ein Schwimmwettkampf… Na, das konnte ja heiter werden.

Pünktlich um 9 Uhr waren wir im Geisenheimer Rheingau-Bad. Nachdem die Startnummern auf die Arme geschrieben und Zähllisten abgeholt waren, ging es auch schon los. Jeder Teilnehmer konnte sich selbst auf eine der drei zur Verfügung stehenden Bahnen (schnelle Schwimmer, normales Tempo und gemächlicheres Tempo) einordnen. Da ich nicht einschätzen konnte, was „normales Tempo“ bedeutet, ging es für mich dieses Jahr auf Bahn 3 zur Gruppe mit dem gemächlicheren Tempo. Denn was ich auf keinen Fall wollte, war andere Schwimmer zu blockieren. Zu meiner Freude habe ich festgestellt, dass es doch einige Teilnehmer gab, die Brustschwimmend unterwegs waren. Zug für Zug stieg langsam, aber stetig, die Anzahl der zurückgelegten Bahnen. Schwimm- und Pausenzeiten haben sich schnell eingependelt und kaum dass man sich versah, war auch bereits die erste Hälfte der acht Stunden vorbei. Bereits jetzt hatte ich mit den verbuchten 5 km meinen persönlichen Rekord eingestellt. Eine Distanz, die ich noch nie zuvor geschwommen bin. Die zweite Hälfte des Tages ging nicht mehr ganz so flott, die Intervalle wurden kürzer und die Pausen länger. Alles in allem konnte ich am Ende des Tages insgesamt 9.050 m, rein Brustschwimmend, für mich verbuchen. Diese Distanz wird jetzt erst einmal einige Zeit Bestand haben. Aber das Ziel für 2020 ist klar: die 10 km – Marke knacken.

Die Veranstaltung ist familiär und wirklich gut organisiert. Mir hat der Tag mit Sigrun, Doro und Ina sehr viel Spaß gemacht. Insgesamt hatte unser Team am Ende des Tages 47,55 km „erschwommen“. An dieser Stelle gebe ich Sigrun absolut Recht, man ist am Ende des Tages gar nicht so fertig, wie der Veranstaltungsname es vermuten lässt. Ich freue mich bereits auf die Saison 2019 und das nächste 8-Stunden-Schwimmen Anfang Januar 2020.

Nadja Menges

 

Ergebnisse:

  • Dorothee Richters, 15000m, 2. Platz AK U40
  • Ina Theile, 8500m, 3. Platz AK U40
  • Sigrun Ellenberger, 15000m, 1. Platz AK Ü 40
  • Nadja Menges, 9000m, 4. Platz AK Ü 40